"… in den letzten drei
jahrhunderten trägt die deutsche schreibung so schwankende und
schimpfliche unfolgerichtigkeit an sich, wie sie in keiner andern
sprache jemals statt gefunden hat, und nichts hält schwerer als
diesen zustand zu heilen. man hat sich von jugend an ihn gewöhnt."
(Jacob Grimm, Vorwort zu Band I des Deutschen
Wörterbuches; 1854)<www.sem-net.de>
Sex schützt vor Herzinfarkt -
außer natürlich, Ihre Frau erfährt davon.
(Harald Schmidt)
Wäre es nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und
wählte sich ein anderes?
(Bertholt Brecht)
Ich habe noch nie eine TV-Soap gesehen.
Es gibt schon genug Elend auf dieser Welt.
(Elton John)
Daß man Liebe mit Geld nicht kaufen kann,
glaubt man erst dann, wenn man genug Geld hat.
(Jack Nicholson)
</www.sem-net.de>
Liebe ist eine tolle Krankheit - da müssen immer gleich zwei ins
Bett.
(Robert Lemke)
Viele Frauen wissen nicht, was sie wollen,
aber sie sind fest entschlossen, es zu bekommen.
(Sir Peter Ustinov)
<www.mann-info.de>
Ich schlage vor, Sie halten sich die Augen zu.
Ich sage Ihnen nämlich jetzt die Bundesliga-Ergebnisse.
(Johannes B. Kerner)
Die Anatomie der Frau ist für Trikotwerbung ungeeignet.
Die Reklame verzerrt.
(DFB)
Wir haben versucht, möglichst nah am Rande der Legalität zu
spielen.
(Christian Beeck)
Wir haben 99 % des Spiels beherrscht.
Die übrigen 3 % waren Schuld daran, daß wir verloren haben.
(Ruud Gullit)
Es steht im Augenblick 0:0. Aber es hätte auch umgekehrt lauten
können.
(Heribert Fassbender)
Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.
(Ron Atkinson)
Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch.
(Stefan Effenberg)
Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
(Roland Wohlfahrt)
</www.mann-info.de>
Die Schweinskramecke
Die Kinder sollen als Hausaufgabe einen Vogel malen. Hein hat das
recht ordentlich hingekriegt, nur ist sein Bild nicht ganz
vollständig geworden. Fragt die Lehrerin: "Sag mal Hein, Dein Vogel
hat ja weder Beine noch Schwanz! Warum jenes?" Da fängt der Kleine
zu heulen an: "Als ich meine Mama fragte, wo man bei Vögeln die
Beine hinmacht, hat sie mir eine geknallt. Da wollte ich nach dem
Schwanz gar nicht erst fragen..."
Fragt der Elefant das Kamel: "Sag mal, ist es dir nicht peinlich,
deine Titten auf dem Rücken zu tragen?" Antwortet das Kamel: "Das
muß ausgerechnet einer sagen, der seinen Schwanz im Gesicht hängen
hat."
Ende Schweinskram
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Ein Philosoph ist ein Mann, der in Ermangelung einer Frau die
ganze Welt umarmt.
(Peter Ustinov)
Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übrig
geblieben ist.
(Joseph Conrad)
<zitate source="Jokers-Kataloge">
Ein Psychologe ist ein Mann, der beim Auftauchen eines hübschen
Mädchens nicht das Mädchen anschaut, sondern die Männer, die das
Mädchen anschauen.
(Jo Herbst)
Wenn ich Diktator wäre, würde ich das Ausleihen von Büchern
gesetzlich verbieten.
(William Saroyan)
Nicht beim Kauf, beim Lesen gehen Bücher in unser Eigentum
über.
(Rupert Schützbach)
Selbst unter der Hand des Henkers will ich noch die
Rechtschreibung einhalten.
(Theophile Gautier)
Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in ungezogenen
Kindern.
(Wilhelm Busch)
Medizin ist die Kunst, von der Todesursache auf die
Krankheitssymptome zu schließen.
(Eugène Ionescu)
Da wir aus Ärzten Kaufleute machen, zwingen wir sie, die
Handelskniffe zu erlernen.
(George Bernard Shaw)
Ein Unternehmensberater ist jemand, der Ihr Geld kassiert und
Ihre Mitarbeiter belästigt, während er unermüdlich Wege sucht, den
Beratungsvertrag zu verlängern.
(Scott Adams)
Wenn jemand behauptet, es sei leicht, die Art, wie die Leute
ihre Sachen erledigen, zu verändern, so ist derjenige entweder ein
Lügner, ein Managementberater oder beides.
(aus Zeitschrift "ECONOMIST")
Ein Buch "ausgelesen haben"? Das kann nur passieren, wenn
entweder das Buch oder der Leser nichts taugt.
(Felix Pollak)
Meine Erziehung bestand aus der Freiheit, jederzeit wahllos und
uneingeschränkt lesen zu dürfen, bis mir die Augen heraushingen.
(Dylan Thomas)
Der Appetit kommt mit dem Essen, aber noch häufiger mit dem
Fasten.
(Willy Millowitsch)
Es ist mir völlig gleichgültig, wohin das Wasser fließt,
solange es nicht in den Wein läuft.
(Gilbert Keith Chesterton)
Der unbekannte bekannte Klassiker:
Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht.
(Albert Einstein)
Das Beste, worüber eine Nation verfügt, ist ihre Sprache.
Das Beste an einer Sprache ist ihre Literatur.
Und das Beste an ihrer Literatur ist ihre Poesie.
(Joseph Brodski)
Auch ein Klassiker:
Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen,
kann ebensogut seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.
(Henry Ford)
Depressionen sind zur Volkskrankheit geworden,
weil sich der Seelenfrieden im Kalten Krieg befindet.
(Tino Schleiter)
Wie erzieht man die Kinder so, daß sie ihren Eltern nicht zu
sehr gleichen?
(Otto Weiss)
Jugend will, daß man ihr befiehlt, damit sie die Möglichkeit
hat, nicht zu gehorchen.
(Jean-Paul Sartre)
Es stimmt nicht, daß ich die erste Sprechmaschine erfunden
habe.
Das hat schon der liebe Gott aus einer Rippe Adams getan.
(Thomas Alva Edison)
Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.
(Kurt Marti)
</zitate>
Wir hatten gehofft, daß wir aus dieser Situation herausfinden,
wenn wir die Produktion ein wenig senken -
aber Hoffnung ist keine gute Grundlage für Managemententscheidungen.
(Dieter Zetsche, DaimlerChrysler-Chef, über
die Verluste bei Chrysler; aus
www.vdi-nachrichten.com)
Microsoft-Perle (Webseite zu
Outlook XP):
Wenn Sie ein Objekt gelöscht und den Ordner Gelöschte Objekte
geleert haben, klicken Sie auf Gelöschte Objekte, um den
Befehl Gelöschte Objekte wiederherstellen verwenden zu
können. Nur Objekte, die Sie endgültig mit UMSCHALT+ENTF oder
UMSCHALT+ (Schaltflächensymbol X) gelöscht haben, sind in anderen
Ordnern als Gelöschte Objekte verfügbar.
<zitate source="Eulenspiegel">
Empört Geschütteltes:
Ans Vaterland in Liebe denken?
Niemals, solang' es Diebe lenken!
(Eberhard Kühn)
Seine letzten gedruckten Worte:
Denn das Leben - es bleibt trotz allem unheimlich
empfehlenswert.
(Johannes Conrad, gest. 24.3.2005)
</zitate>
Ein bißchen Misogynie gefällig?
<zitate isbn="3-453-19816-6">
Es ist kein Rock noch Kleid, das einer Frauen oder Jungfrauen
übeler anstehet,
als wenn sie klug wil sein.
(Martin Luther)
Was die Mädgen betrifft, o ich möchte keines heiraten,
das lesen und schreiben kann.
(Justus Möser)
Die Natur hat die Frauenzimmer so geschaffen, daß sie nicht
nach Prinzipien, sondern nach Empfindung handeln sollen.
(Georg Christoph Lichtenberg)
Was die Weiber lieben und hassen,
das wollen wir ihnen gelten lassen;
wenn sie aber urteilen und meinen,
da will's oft wunderlich erscheinen.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Die Männer richten nach Gründen; des Weibes Urteil ist seine
Liebe; wo es nicht liebt, hat schon gerichtet das Weib.
(Friedrich von Schiller)
Die Bestimmung des Weibes ist wohl unzweifelhaft und
unverkennbar;
denn welche andere kann es sein, als diese, Mutter zu werden,
und der Erde tugendhafte Menschen zu erziehen?
(Heinrich von Kleist)
Schon der Anblick der weiblichen Gestalt lehrt, daß das Weib
weder zu großen geistigen noch körperlichen Arbeiten bestimmt ist.
(Arthur Schopenhauer)
Sonderbar, sowie das Weib zum denkenden Selbstbewußtsein kommt,
ist ihr erster Gedanke ein neues Kleid!
(Heinrich Heine)
Wären die Weiber im Besitz der größeren Geisteskräfte, so hätten
sie die Männer längst noch mehr zu ihren Sklaven gemacht, als
dieses schon so in fast allen Gebieten des Lebens offener und
versteckter der Fall ist; mit Ausnahme der Wissenschaften.
(Prof. Dr. Theodor Ludwig Wilhelm von
Bischoff)
Wenn ein Weib gelehrte Neigungen hat, so ist gewöhnlich etwas
an ihrer Geschlechtlichkeit nicht in Ordnung.
(Friedrich Nietzsche)
Nichts ist von Anbeginn an dem Weibe fremder, widriger,
feindlicher als Wahrheit - seine große Kunst ist die Lüge, seine
höchste Angelegenheit ist der Schein und die Schönheit.
(Friedrich Nietzsche)
Kontra:
Ob die Weiber soviel Vernunft haben als die Männer, mag ich
nicht entscheiden, aber sie haben ganz gewiß nicht soviel
Unvernunft.
(Johann Gottfried Seume)
Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: - alle
dummen Männer.
(Marie von Ebner Eschenbach)
Eine Frau, die heute in einem wissenschaftlichen Beruf
ebensoviel leistet wie ein Mann, muß zehnmal tüchtiger sein als
dieser, weil sie zehnmal mehr Schwierigkeiten zu überwinden hat.
(Ludwig Fulda)
</zitate>
Dieses Jahr gelesen: Leonardo da Vinci (Skizzenbücher)
Ich weiß, viele werden dieses Werk als unnütz bezeichnen, und
dies werden jene sein, von denen Demetrius sagte, er beachte den
Wind, der die Worte in ihrem Mund hervorbringt, nicht mehr als den
Wind, der aus ihrem Unterleib entweicht.
Alle unsere Kenntnisse nehmen ihren Anfang bei den Sinnen.
Einer, der andere kränkt, sorgt nicht für seinen eigenen
Schutz.
Schönes im Menschen vergeht, doch nicht in der Kunst.
Wenn das Glück kommt, ergreife es fest mit der Hand,
vorne, meine ich, denn hinten ist es kahl.
Obwohl sich der menschliche Einfallsreichtum verschiedene
Erfindungen ausdenkt, ... wird er weder schönere noch einfachere
noch zweckmäßigere Erfindungen ersinnen als die Natur.
Kraft entsteht aus Mangel oder Überfluß. Sie ist Tochter der
materiellen Bewegung und Enkelin der spirituellen Bewegung sowie
Mutter und Ursprung der Schwere.
Zwei Schwächen, die sich gegenseitig stützen, erschaffen eine
Stärke. Deshalb wird die Hälfte der Welt stabil, indem sie sich
gegen die andere Hälfte stützt.
Also sei bereit, die Meinung anderer mit Geduld anzuhören, und
überlege reiflich und wäge ab, ob der Tadler dich zu Recht tadelt
oder nicht. Und findest du ja, bessere nach, und findest du nein,
tue so, als hättest du ihn nicht verstanden, oder zeige ihm - wenn
du ihn schätzt - mit Vernunft den Grund auf, warum er sich irrt.
Und bist du für dich allein, wirst du ganz dir gehören. Und
bist du in Gesellschaft eines einzigen Gefährten, wirst du dir zur
Hälfte gehören und um so weniger, je indiskreter sein Verhalten
ist. Und mit mehr [Gefährten] wirst du dich tiefer in diesen
Mißstand verstricken. Und wolltest du sagen, ich mache es auf
meine Weise, ich halte mich abseits, um besser über die Formen der
Naturgegenstände nachdenken zu können, so sage ich, dies läßt sich
schlecht machen, denn du wirst nicht vermeiden können, häufig dein
Ohr ihrem Geschwätz zu leihen.
Einige gibt es, die man nur als Durchgang von Speisen und als
Kotmehrer und Latrinenfüller bezeichnen kann, weil durch sie
nichts anderes in die Welt kommt oder irgendeine Tugend ins Werk
gesetzt wird, denn von ihnen bleibt nichts als volle Latrinen.
Ende: Leonardo
Dieses Jahr gelesen: Franz Kafka (Werke)
Das Wort "sein" bedeutet im Deutschen beides: Dasein und
Ihmgehören.
Ein kleiner Junge hatte als einziges Erbstück nach seinem Vater
eine Katze und ist durch sie Bürgermeister von London geworden.
Was werde ich durch mein Tier werden, mein Erbstück? Wo dehnt sich
die riesige Stadt?
Es ist nicht notwendig, daß du aus dem Hause gehst. Bleib bei
deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte
nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich dir
die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie
sich vor dir winden.
Die Freiheit! Freilich, die Freiheit, wie sie heute möglich
ist, ist ein kümmerliches Gewächs. Aber immerhin Freiheit,
immerhin ein Besitz.
Noch übervoll sind die Dachböden von Fahnen, die niemals
aufgerollt gewesen sind.
Die Freude des scharfsinnigen Kopfes an sich selbst ist
manchmal die alleinige Ursache dessen, daß man weiterrechnet.
Lauernd, ängstlich, hoffend umschleicht die Antwort die Frage,
sucht verzweifelt in ihrem unzugänglichen Gesicht, folgt ihr auf
den sinnlosesten (das heißt von der Antwort möglichst
wegstrebenden) Wegen.
Sein Ermatten ist das des Gladiators nach dem Kampf, seine
Arbeit war das Weißtünchen eines Winkels in einer Beamtenstube.
Einer staunte darüber, wie leicht er den Weg der Ewigkeit ging;
er raste ihn nämlich abwärts.
Jeder Mensch ist eigentümlich und kraft dieser Eigentümlichkeit
berufen zu wirken, er muß aber an seiner Eigentümlichkeit
Geschmack finden. Soweit ich es erfahren habe, arbeitet man sowohl
in der Schule als auch zu Hause darauf hin, die Eigentümlichkeit
zu verwischen. Man erleichtert dadurch die Arbeit der Erziehung,
erleichtert aber auch dem Kinde das Leben...
Heiraten, eine Familie gründen, alle Kinder, welche kommen,
hinnehmen, in dieser unsicheren Welt erhalten und gar noch ein
wenig führen, ist meiner Überzeugung nach das Äußerste, das einem
Menschen überhaupt gelingen kann. Daß es scheinbar so vielen
leicht gelingt, ist kein Gegenbeweis, denn erstens gelingt es
tatsächlich nicht vielen, und zweitens 'tun' es diese Nichtvielen
meistens nicht, sondern es 'geschieht' bloß mit ihnen,...
Ich strebte zu der Stadt im Süden hin, von der es in unserem
Dorfe hieß:
"Dort sind Leute! Denkt euch, die schlafen nicht!" "Und warum denn
nicht?"
"Weil sie nicht müde werden!"
"Und warum denn nicht?"
"Weil sie Narren sind."
"Werden denn Narren nicht müde?"
"Wie könnten Narren müde werden!"
Die meisten alten Leute haben jüngeren gegenüber etwas
Täuschendes, etwas Lügnerisches in ihrem Wesen, man lebt ruhig
neben ihnen fort, glaubt das Verhältnis gesichert, kennt die
vorherrschenden Meinungen, bekommt fortwährend Bestätigungen des
Friedens, hält alles für selbstverständlich und plötzlich, wenn
sich doch etwas Entscheidendes ereignet und die so lange
vorbereitete Ruhe wirken sollte, erheben sich diese alten Leute
wie Fremde, haben tiefere, stärkere Meinungen, entfalten förmlich
erst jetzt ihre Fahne und man liest darauf mit Schrecken den neuen
Spruch. Dieser Schrecken stammt vor allem daher, weil das, was die
Alten jetzt sagen, wirklich viel berechtigter, sinnvoller, und als
ob es eine Steigerung des Selbstverständlichen gäbe, noch
selbstverständlicher ist. Das unübertrefflich Lügnerische daran
aber ist, daß sie das, was sie jetzt sagen, im Grunde immer gesagt
haben.
Komplett:
Der Steuermann
"Bin ich nicht Steuermann?" rief ich. "Du?" fragte ein dunkler
hoch gewachsener Mann und strich sich mit der Hand über die Augen,
als verscheuche er einen Traum. Ich war am Steuer gestanden in der
dunklen Nacht, die schwachbrennende Laterne über meinem Kopf, und
nun war dieser Mann gekommen und wollte mich beiseiteschieben. Und
da ich nicht wich, setzte er mir den Fuß auf die Brust und trat
mich langsam nieder, während ich noch immer an den Stäben des
Steuerrades hing und beim Niederfallen es ganz herumriß. Da aber
faßte es der Mann, brachte es in Ordnung, mich aber stieß er weg.
Doch ich besann mich bald, lief zu der Luke, die in den
Mannschaftsraum führte und rief: "Mannschaft! Kameraden! Kommt
schnell! Ein Fremder hat mich vom Steuer vertrieben!" Langsam
kamen sie, stiegen auf aus der Schiffstreppe, schwankende müde
mächtige Gestalten. "Bin ich der Steuermann?" fragte ich. Sie
nickten, aber Blicke hatten sie nur für den Fremden, im Halbkreis
standen sie um ihn herum und, als er befehlend sagte: "Stört mich
nicht", sammelten sie sich, nickten mir zu und zogen wieder die
Schiffstreppe hinab. Was ist das für Volk! Denken sie auch oder
schlurfen sie nur sinnlos über die Erde?
Auf Balzacs Spazierstockgriff: Ich breche alle Hindernisse.
Auf meinem: Mich brechen alle Hindernisse.
Gemeinsam ist das 'alle'.

Ende: Franz Kafka
Franz Kafka ist der Dichter, der unser Jahrhundert am reinsten
ausgedrückt hat. (Canetti lt.
wikipedia.de)
Franz Kafka schreibt die klarste und schönste Prosa,
die zurzeit in deutscher Sprache geschaffen wird.
(Kurt Tucholski)
Die neueste Rechtschreibreform ist nun endgültig in Kraft (Inkraft?).
Wir müssen jetzt wieder schreiben, wie wir wollen.
(Günter Rothhardt)
Linux: Power for nothing and bits for free. |