Verwaltung von Fördermitteln für ein Thüringer Ministerium

  Die Software betrifft ein spezielles Förderprogramm. Sie wird in den betreffenden Ämtern des Freistaates Thüringen angewendet, läuft dort auf einem lokalen DB-Server, wobei mehrere Mitarbeiter mit je nach Aufgabengebiet verschiedenen Frontends auf die Datenbasis zugreifen.

Von diesen werden zusammengefaßte Daten an die Dienststelle des Ministeriums gesendet, wo sie mit einer weiteren Oberfläche für zentrale Aussagen genutzt werden.

Diese aufwendige Lösung wurde in enger Zusammenarbeit mit zuständigen Bearbeitern erarbeitet.

Betriebssystem: MS Windows

Datenbanksystem: MS Access

 

Alles begann mit der Systemanalyse. Neben der Spezifizierung der Anwenderanforderungen entstand dabei vor allem die Struktur der zukünftigen Datenbank (hier Ausschnitt der Lösung angedeutet).
Nach Vollendung der Tabellenstrukturen sowie der Knüpfung der zahlreichen Beziehungen begann der Aufbau der verschiedenen Anwenderoberflächen (Frontends).
Von großer Bedeutung ist die Pflege der Stammdaten sowie die Möglichkeit, verschiedene Programmoptionen zu verwalten.
Alle Daten müssen eingegeben, kontrolliert, korrigiert werden können. Dazu dienen Formulare. Hier war eine recht komplexe Datenstruktur mit vielfach geschachtelten Unterformularen, diversen Plausibilitätskontrollen und Anzeige von ersten operativen Ergebnisdaten zu realisieren. Fehleingaben oder unlogische Werte werden durch deutliche Signale kenntlich gemacht.
Diverse Hilfsfenster können bei Bedarf geöffnet werden und zeigen wichtige Daten in Zusammenfassungen an oder ermöglichen die Eingabe noch detaillierterer Datenstrukturen.
Für die zahlreichen Auswertungen wurde eine Auswahloberfläche geschaffen, auf welcher in verschiedenen Kategorien auf "Knopfdruck" zahlreiche Drucklisten erzeugbar sind. Zuvor können durch Auswahlfelder verschiedenste Filter eingestellt werden.
Die zahlreichen erstellbaren Drucklisten haben (wie auch die Formulare) einheitliches Design. Der Inhalt, Gliederungen und umfangreiche Berechnungen ergeben sich aus den Anwenderanforderungen.
 
In allen Modulen werden fortlaufend die Aktivitäten durch ein zentrales Erfassungssystem aufgezeichnet. Auf Anforderung kann eine entsprechende Meldungsliste mit der Liste der letzten Aktivitäten sowie dem aktuellen Stand wichtiger Systemparameter gedruckt werden. Nur so war es möglich, in der komplexen Anwendungsumgebung auf Fehler zu reagieren.
  Die Software ist updatefähig programmiert. Das heißt, daß sowohl neue Oberflächen die vorhandenen ersetzen können als auch die Datenstrukturen mittels geeigneter SQL-Anweisungen im laufenden Betrieb geändert werden. Ein Versionsmanagement verhindert Kollisionen.
Ebenfalls realisiert: Komponenten wie automatisierte Datensicherungen, Datenbankreorganisation, Rechtemanagement.

Vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung. Die Abbildungen sind aus Datenschutzgründen unleserlich gestaltet und dienen nur einem äußeren Eindruck.